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Buch: Schluss mit dem bösen Gott.

Buch: Das vegane Suppenkochbuch

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Thrive

The Procter & Gamble Company ist ein weltweiter US-amerikanischer Konzern mit Hauptsitz in den USA. Mit weit über 100000 Mitarbeitern und einem Konzernumsatz um die 70 Milliarden Dollar ist er ein Gigant auf dem Konsumgüter Markt. Dennoch kennen ihn hierzulande nur wenige vom Namen her, wohl aber von den vielen bekannten Marken, die er hervorgebracht hat: u.a. Ariel, Blend-a-dent und Blend-a-med, Braun, Charmin bzw. Zewa (Toilettenpapier), Dash, Febreze, Gilette, Head and Shoulders, Lenor, Meister Proper, Oil of Olaz, Oral-B, Pampers, Pantene, Swiffer, Tampax, Hugo Boss, Wella, Bruno Banani, Lacoste, Max Factor, Christina Aguilera, Gabriela Sabatani…

Der Film-Regisseur Foster Gamble ist ein Urenkel von James Gamble, dem Konzern-Gründer. Mit der Geschäftsführung des Gamble-Konzerns in seiner heutigen Form ist er in keinster Weise verbunden. Sein ererbtes Vermögen ermöglichte ihm aber, zusammen mit seiner Frau den Film „Thrive“ als Ergebnis einer acht jährigen intensiven Forschung zu drehen. „Thrive“ entspricht in etwa dem deutschen Wort „gedeihen“. Über Youtube kann jeder diesen außergewöhnlichen Film gratis anschauen, auch auf Deutsch. Ich habe diesen Film „zufällig“ entdeckt und finde ihn außergewöhnlich und sehr sehenswert. Ich kann ihn Ihnen von Herzen weiterempfehlen.

https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg

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Bücher von Rolf Börlin

In "Das vegane Suppenkochbuch" zeige ich Ihnen 60 köstliche vegane Suppenrezepte für das ganze Jahr. Zu jedem Rezept gibt es ein ganzseitiges Farbfoto.
Entdecken Sie Suppen neu!
Das Buch ist im März 17 beim Verlag Tredition erschienen. Im Buchhandel erhältlich.
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"Schluss mit dem bösen Gott
Aus der Enge in die Freiheit"

Ich freue mich, Ihnen mein Wissen und meine Herzenserkenntnisse auch in Buchform weitergeben zu dürfen.
Das Buch ist 2016 im Verlag Tredition erschienen. Im Buchhandel erhältlich.
Mehr erfahren und bestellen (hier klicken)

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Danke Willy Wimmer

Von Beruf Rechtsanwalt gehörte Willy Wimmer als deutscher Politiker der CDU 33 Jahre dem Bundestag an. Zwischen 1985 und 92 war er erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Von 1994 – 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Ich möchte Ihnen, liebe Leser, wärmstens empfehlen, das Interview anzuhören, das Willy Wimmer am 24. März 2017 anlässlich eines Vortrages in Wittenberg gegenüber Klagemauer-TV gegeben hat. Aus ihm spricht die tiefe Sorge um Deutschland, Europa und uns Menschen. Ich bin ihm für seine Ehrlichkeit und mutige Offenheit von Herzen dankbar.

https://www.youtube.com/watch?v=BVcPDM3JbPg

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Lanka gewinnt Masernprozess

rcfotostock - Fotolia.com

11. Februar 2017
Sie erinnern sich vielleicht noch: Nach der Auffassung des Biologen Dr. Stephan Lanka gibt es in der wissenschaftlichen Literatur keine Publikation, in welcher tatsächlich der Beweis erbracht werden konnte, dass es das für das Phänomen „Masern“ verantwortlich gemachte Virus gibt. Er versprach deshalb ein Preisgeld von 100000 Euro für den, der eine Publikation seitens des Robert Koch Institutes, welches nach § 4 des Infektionsschutzgesetzes dafür zuständig ist, vorlegen kann, in welcher sowohl die Existenz eines Masernvirus wissenschaftlich anhand eines Fotos bewiesen wurde als auch der Virus-Durchmesser bestimmt ist.

Der Saarländer Arzt Dr. David Bardens hat darauf sechs Masern-Studien vorgelegt, in denen seiner Auffassung nach die Existenz des Masernvirus bewiesen worden ist, und die 100000 Euro gerichtlich eingefordert.

Am 12. März 15 hat das Landgericht Ravensburg Bardens tatsächlich die 100000 Euro zugesprochen. In der Berufungsverhandlung vom 10. Februar 16 kam das Oblerlandgericht Stuttgart jedoch zum Urteil, dass die vorgelegten Studien nicht die Anforderungen erfüllen, die durch die Auslobung gestellt worden sind, nämlich eine Publikation seitens des Robert Koch Institutes, in der sowohl der wissenschaftliche Nachweis für die Existenz des Masern Virus anhand eines Fotos erbracht als auch dessen Durchmesser bestimmt wurde. Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshof hat Mitte Januar 17 das Urteil vom Oberlandgericht Stuttgart bestätigt.

Siehe auch:

Gibt es ein krankmachendes Masernvirus?
Neues zum Masernprozess

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Daniele Ganser: Illegale Kriege


„Illegale Kriege“ heißt das jüngste Buch von dem bekannten Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser. Untertitel: „Wie die Nato-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien“. Das Buch zeigt an 13 Ländern, wie in der Vergangenheit und der Gegenwart die Regeln der UNO – und hier vor allem das Kriegsverbot – gezielt sabotiert wurden und werden.

Als Mensch und als Historiker kann ich dieses wichtige Buch nur wärmstens allen Menschen zum Lesen empfehlen. Es schildert die historischen Fakten mit klaren Worten, dabei aber mit einer faszinierend einfachen Sprache, die jedermann verstehen kann. Mit Dr. Daniele Ganser haben wir nicht nur einen liebenswerten, sympathischen Menschen vor uns, sondern auch einen fundierten Wissenschaftler, dem der Frieden und die Wahrheit – und nicht in erster Linie die Karriere – am Herzen liegen und der es versteht, Geschichte für jedermann spannend und transparent zu machen.

Als ehemaliger Geschichtslehrer kann ich nur sagen: Dieses Buch müsste Pflichtlektüre im Geschichtsunterricht unserer Schulen sein. Es ist ein enormer Beitrag für den Weltfrieden und den Klarblick. Und dabei liest es sich so spannend wie ein Roman.

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Daniele Ganser: Illegale Kriege. Wie die Nato-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien. Orell Füssli. 3. Auflage. Zürich 2016. ISBN 978-3-280-05631-8. 373 Seiten.

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Fleischkonsum und Kanzleramt

20.11.2016

bevisphoto - Fotolia.com

„Immer mehr Deutsche reduzieren ihren Fleischkonsum“, schreibt die Wirtschaftswoche in ihrem Artikel: „Deutschen vergeht die Lust auf Fleisch“ vom 17. August 2017. Die Deutschen kauften 2015 erfreulicherweise mehr Gemüse, dafür um 1,4% weniger Fleisch und Wurst. Paradoxerweise aber wird in Deutschland so viel geschlachtet wie noch nie – für den Export. Deutschland ist führender Billigfleischlieferant. Die Nachfrage Chinas nach tierischen Produkten explodiert.

Die Fleischproduktion ist bekanntlich Klimakiller Nr. 1. Darum setzt die Umweltministerin Barbara Hendricks in ihrem Klimaschutzplan auch „das Ziel, den Fleischverzehr zu halbieren“ wie die Bild-Zeitung vom 30. Juni 2016 in ihrem Artikel: „Wegen Klimaschutz: Deutsche sollen weniger Fleich essen.“ schreibt.

Und was macht das Kanzleramt? Es streicht dieses Ziel aus dem Klimaschutzplan!1)

„Wenn jemand den Planeten retten will, muss er nur damit aufhören, Fleisch zu essen. Das ist die einzig wichtige Sache, die Du tun kannst. Es ist erstaunlich, wenn Du darüber nachdenkst. Vegetarismus löst so viele Probleme auf einmal: Ökologie, Hungersnot und Grausamkeit“2), sagt der Ex-Beatle Paul Mc Cartney. Beim Bundekanzleramt ist diese Weisheit offenbar noch nicht angekommen. Aber wann haben die Regierenden auch Zeit zum Nachdenken, oder noch besser zum Nachfühlen?

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1) Siehe z.B. top.agrar.com vom 6.9.2016: „Druck aus dem Kanzlerant: Bundesregierung streicht konkrete Ziele aus Klimaschutzplan“.

2) http://www.peta.de/werden-sie-vegetarier-mit-paul-mc-cartney#.WDF1azU0pYA

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Danke Herr Steinmeier

Thomas Reimer - Fotolia.com

19.6.2016
31000 Soldaten aus 24 Nato-Staaten nahmen in den vergangenen Tagen in Polen an dem Nato-Großmanöver „Anakonda“ teil. Die Militärübung sei auf einen verdeckten Angriff wie bei der russischen Besetzung der ukrainischen Halbinsel Krim im Frühjahr 2014 ausgerichtet, schreibt zeit.de am 18.6.16. Allerdings hat in der Krim kein Angriff stattgefunden, sondern bei einer Abstimmung haben sich 93 Prozent der Bevölkerung für einen Russlandbeitritt entschieden. Nach der demokratischen Abstimmung hat darauf, laut Spiegel.de vom 16.3.2014, die USA umgehend mit neuen Drohungen gegen Moskau reagiert. Russland werde seinen Preis bezahlen müssen…

Wie erfreulich, dass unser deutscher Außenminister Steinmeier jetzt die aktuellen Nato-Militärübungen in Frage stellt. Laut zeit.de vom 18.6.16 warnt er davor, an der russischen Grenze mit „Säbelrasseln und Kriegsgeheul“ zu provozieren. Er möchte mit Russland über Abrüstung sprechen. Und er sagt zurecht, dass es doch im Interesse der Nato-Staaten liegen müsse, Russland "in eine internationale Verantwortungspartnerschaft“ einzubinden.

Danke für diese mutige Stellungnahme.

1986 hat der damalige verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU, Willy Wimmer, Bundeskanzler Kohl empfohlen, aus einer großen Nato-Übung auszusteigen, nachdem in der Übung verlangt wurde, Dresden und Potsdam nuklear auszulöschen. Kohl war sofort damit einverstanden. Die Übung wurde ohne Deutschland fortgesetzt. Wimmer erklärte am 9. April 2016 in einem Vortrag auf dem ersten Anleger Kongress des Dirk Müller Premium Aktien Fonds, eine atomare Auseinandersetzung mit Russland dürfe nicht einmal geübt werden. Das sei nicht verantwortbar. Selbst ein konventioneller Krieg mit Russland würde Europa nicht überleben, geschweige denn eine atomare Auseinandersetzung.

Darum sollten auch endlich die Provokationen vom Westen gegen Russland aufhören, auch die Provokationen der Medien. Immer wieder wird auch in den deutschen Medien seit Jahren gegen Putin und Russland gehetzt, und dabei sind selbst sportliche und kulturelle Anlässe nicht ausgenommen.

Danke nochmals, Herr Steinmeier, für diese klare Stellungnahme.

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Grausamkeiten kommen nicht vom Herzen

iava777 - Fotolia.com

Das grausame Schreddern von Küken bei lebendigem Leib in Tierfabriken (ca. 50 Millionen jährlich in Deutschland) verstößt nach dem Oberverwaltungsgericht in Münster nicht gegen das gängige Tierschutzgesetz. Die Richter gaben am 20. Mai 2016 der Klage von zwei Geflügelzüchtern Recht. Sie hatten sich gegen ein Tötungsverbot gewehrt.

Nach Bundestierschutzgesetz darf Tieren ohne vernünftigen Grund weder Leid noch Schmerzen oder Schäden zugefügt werden. Nach Ansicht der Richter ist Rentabilität ein vernünftiger Grund. Weil männliche Küken keine Eier legen und weniger Fleisch ansetzen als weibliche Tiere, ist eine Aufzucht nicht rentabel.

Als Herzensdenker bin ich traurig über ein solches Urteil. Eine Grundhaltung, die wirtschaftliche Vorteile über das Leben stellt, die Tiere nur als Ware und Sache sieht, die kein Gefühl für das Leiden dieser wunderbaren Mitgeschöpfe hat, kommt nie aus dem Herzen. Sie ist die Frucht des Kopfes, des Verstandes. Nichts gegen den Verstand. Er kann uns eine großartige Hilfe in diesem Leben sein, vor allem, wenn er vom Herzen gesteuert wird. Aber der menschliche Verstand ist nichts weiter als ein von uns selbst programmierter Computer, der uns gemäß unserer Eingaben, unserer Meinungen, Vorstellungen und Glaubenssätzen analoge, „errechnete“ Ergebnisse liefert, die nichts mit unserem wahren, tiefsten inneren Wesen zu tun haben müssen.

Eine Welt, die den Verstand über das Herz stellt, kann darum nie eine Welt werden, in der unser Sehnen nach Liebe, Glück, Freiheit und Frieden befriedigt wird. Und eine Welt, welche die Programmierung des Verstandes dem engen Bewusstsein unseres Egos überlässt, muss mit Kampf, Not, Leiden, Ungerechtigkeit, Brutalität, Krieg usw. leben.

Zum Glück gibt es für uns Herzensdenker immer einen erlösenden Weg, den wir sofort gehen können. Wer dieses Tierleid nicht unterstützen und auch seine Seele nicht damit belasten will, muss kein Fleisch und keine Eier und keinen Käse essen. Wenn die Umstellung der Ernährung, wie ich selbst erlebt habe, auch nicht von heute auf morgen gelingt, macht nichts, geführt vom Herzen sind wir lernfähig. Mehr und mehr vegan zu kochen und sich an den vielen pflanzlichen Köstlichkeiten zu erfreuen, die uns die Natur schenkt, können wir spielerisch umsetzen. Wir lernen dann so viel Neues kennen, das uns Freude macht. Und plötzlich isst man nur noch vegetarisch und dann nur noch vegan. Zumal es heute auch eine Fülle an Alternativprodukten zu Fleisch und auch zu Käse gibt.

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Die Herrscher im Hintergrund

svetazi - Fotolia.com

Nach monatelanger Recherche ist es Klagemauer-TV gelungen, in einem eindrücklichen, gut recherchierten Dokumentarfilm aufzuzeigen, wie weltweit agierende und unter den gleichen Einflüssen stehende private Organisationen die Fäden der Weltpolitik ziehen. Meine Empfehlung: Nehmen Sie sich Zeit und schauen Sie sich diesen Film an.

http://www.kla.tv/8061&autoplay=true

Auch auf: http://quer-denken.tv/demokratie-missionare-als-todesengel/

Schauen Sie sich dann danach bitte auch den Dokumentarfilm: "Nie wieder Krieg" an:

http://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6650&id=8134&autoplay=true


Und schließlich noch den Song: "Mein Wort ist mein Schwert":

http://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=6650&id=3789&autoplay=true

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Todesursache: Schlachtung

Foto Fotolia

"Wohin man auch blickt, überall wird es zelebriert, das fleischlose Leben," schreibt Pia Ratzesberger leicht zynisch in ihrem Artikel: „Fleischland Deutschland“ in der Süddeutschen. Vegane Kochbücher überall, kein Supermarkt-Kühlregal ohne Tofu oder vegetarische Wurst. Es gibt immer mehr vegane Supermärkte und Restaurants in den größeren Städten und in praktisch allen Speisekarten werden vegetarische Gerichte angeboten. Es tut sich also was!

Dann kommt da aber das Statistische Bundesamt (Destatis) und zeigt, dass in Deutschland 2014 das bisher höchste Produktionsergebnis der Fleischerzeugung erzielt wurde. Und im ersten Halbjahr 2015 geht es weiter: in deutschen gewerblichen Schlachtbetrieben wird wieder ein neuer Spitzenwert bei der Erzeugung von Fleisch erreicht. „Noch nie haben deutsche Schlachthöfe so viel Schweine, Rinder und Geflügel geschlachtet wie im ersten Halbjahr 2015. Noch nie starben dafür so viele Tiere,“ schreibt Michael Kohlstadt in der WAZ.

Patsch, tatsächlich ein Schock für Menschen wie mich, die selbst einiges dazu beigetragen haben, dass es heutzutage überall fleischlose Alternativen gibt.
Wie passen die deutschen Schlachtrekorde zu den ehrlichen Bemühungen so vieler bewusster Deutscher, die mit einer Ernährungsumstellung mithelfen wollen, das von Menschen verursachte entsetzliche Leiden der Tiere zu beenden.

Der Hauptgrund für diese traurigen Schlachtrekorde liegt im steigenden Fleischexport: Schon im Juli 13 schrieb der Politikredakteur Marcel Leubecher auf welt.de den Artikel: „Deutschland ist Europas Schlachthaus“. Massenschlachtung in Rekordzeit mit Billigstkräften aus Osteuropa ist das rundum brutale, aber Profit bringende Geschäftsmodell, das deutsches Billigfleisch für die ganze Welt ermöglicht.

Was für ein trauriger Schatten hängt über dem schönen Deutschland. „So lange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben,“ erkannte schon Tolstoi. Da wundert es nicht, dass Deutschland Europameister beim Waffenhandel und einer der führenden Waffenexporteure der Welt ist.

Wie viele Menschen weltweit verlieren durch deutsche Waffen ihr Leben? Jürgen Grässlin kommt nach jahrzehntelangen Recherchen zu der Erkenntnis, dass es nur durch deutsche Gewehrexporte schon Millionen Opfer gibt. Wieviele Tiertodesopfer es gibt, weiß man ganz genau: Alleine 100000 Hühnerküken (=Hühnerkinder) täglich in Deutschland nur für die Eierproduktion. Die männlichen Küken kann man nicht brauchen, also entsorgt man sie gleich. Hinzu kommen täglich fast 1,8 Millionen erwachsene Hühner, nur in Deutschland! An Schweinen waren es im ersten Halbjahr 2015 nur in Deutschland fast 165000 täglich, an Rindern fast 9400 täglich. Dann gibt es ja auch noch Fische, Pferde, Enten, Truthähne….Das sind alles Tier-Einzelschicksale… Muss dieser Schatten weiter Deutschland verdunkeln?

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Aus der Mitte gefallen

Was soll man zu einer Gesellschaft sagen, in der in den etablierten Medien kaum mehr etwas geäußert wird, das nicht mit den „guten Freunden“ aus USA abgestimmt ist und ihren Interessen dient? Eine Gesellschaft, in der Aufklärer diskriminiert und Täter geschützt werden? In der diejenigen, die auf den Schmutz hinweisen, als gefährlicher gelten als die, welche den Schmutz erzeugen? Eine Gesellschaft, in der die Medien ihre Wahrheitspflicht aufgegeben haben? In der die Putin-Hetze vor der Sachlichkeit steht? Eine Gesellschaft, in der offensichtliche Inszenierungen wie die Vogel- oder Schweinegrippe oder der 9.11. journalistisch und politisch gedeckt werden? Eine Gesellschaft, in der sich alles nur noch ums Geld der „guten Freunde“ dreht? Eine Gesellschaft, in der selbst Satire und Kabarett juristisch schikaniert werden?


Sie ist „Aus der Mitte gefallen“ So der Titel eines aktuellen Artikels von DEM Experten für ganzheitliche Psychosomatik, Dr. med. Ruediger Dahlke, in „Raum und Zeit“, Nr. 193, Januar/Februar 2015, S. 78ff. Er warnt vor dem sich aufbauenden Schatten in Politik und Medizin, der eines Tages eskalieren kann, wenn er nicht erkannt und gelöst wird.

Danke für diesen treffenden Artikel. Man kann es wirklich nicht besser sagen, woran unsere westliche Gesellschaft momentan krankt. Ich habe den Artikel aufgesaugt wie ein Schwamm und dankbar gedacht: Endlich sagt einmal einer, wie es wirklich ist. Dazu gibt es übrigens auch ein Youtube-Video von Dahlke: https://www.youtube.com/watch?v=r_Vq8-jK0Qg
Bitte unbedingt ansehen.

Ich habe schon viele Bücher von Dahlke gelesen, und sie haben mich weiter gebracht. Warum gelingt es Dahlke immer wieder, die Wahrheit unvergleichlich treffend, prägnant und klar in Worte zu fassen. Der Grund für mich ist: R. Dahlke geht der Polarität dieser Welt nicht aus dem Weg, weder auf sich noch auf die Gesellschaft bezogen, sondern lässt beide Seiten in sich zu, gleich fließen, und findet im Energiefluss immer wieder die goldene Mitte, für die er auch Stellung bezieht. Das ist der Weg für uns alle, der Weg des Bewusstseins.

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Schulmensa: Viel Gemüse und Obst wäre sinnvoll

Konstantin Yuganov - Fotolia.com

Nach den 10 Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte man sehr viel Gemüse und Obst essen. Fleisch, Wurstwaren und Eier dagegen nur in Maßen. Auch rät sie von viel Zucker (gemeint sind auch zuckerhaltige Getränke) und Salz ab und von zu fettreichen Lebensmitteln. Und dann sollte man Vollkornprodukte bevorzugen und sich fürs Essen viel Zeit nehmen.

Laut einer aktuellen Studie der Hamburger Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft bieten viele Schulmensen in Deutschland genau das Gegenteil an: also viel Fleisch und wenig bis kaum Gemüse und Obst, wenig Vollkornprodukte, dafür viel Zucker und Fett.
Auch haben die Kinder und Jugendlichen oft keine Menüwahl und nur in 39 Prozent der Schulen dauert die Mittagspause 46 Minuten oder länger, wie es die DGE-Standards empfehlen.

Für die Studie wurden bundesweit 760 Speisepläne ausgewertet. Und jeder zweite entsprach nicht den Empfehlungen der DGE. Das ist traurig, weil ja gerade in den Schulen den Jugendlichen eine gesunde, erholsame Ernährungsweise vermittelt werden sollte. Und man weiß ja, dass die Essgewohnheiten für das Erwachsenenleben in den ersten Lebensjahren geprägt werden.

Dass es sehr sinnvoll wäre, die Empfehlung der DGE, viel Gemüse und Obst zu essen, zu befolgen, zeigt auch ein Blick auf die Mineralien- und Vitamindichte der einzelnen Lebensmittel. Sind es doch die Gemüse, die Kräuter, Salate und auch die Früchte, die mit Abstand die meisten Mineralien- und Vitamine haben. Hinzu kommt noch eine Fülle an sekundären Pflanzenstoffen.
Mehr auf:
Tabelle Mineraliendichte, Tabelle Vitamindichte

Und auch ist das Bewusstsein, wie problematisch das Fleischessen in so vieler Hinsicht überhaupt ist und wie befreiend und gesundheitsfördernd eine vegetarische Ernährung sich auswirkt, in Deutschland schon weit verbreitet. Da sollte man doch nicht gerade in Schulen das Fleischessen fördern. Und das betrifft nach Angaben der Kultusministerkonferenz inzwischen 2,4 Millionen Schüler, die ganztags unterrichtet werden, und das ist fast ein Drittel aller Kinder von der Grundschule bis zur Mittelstufe.
Mehr auf:
vegetarisch-ja
Siehe auch:
Gemüse und Obst ja

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Milch - wirklich besser nicht

imaginando - Fotolia.com

Im Moment liest man in vielen Medien, dass eine neue schwedische Großstudie nahe legt, dass wer viel Milch trinkt, schneller Knochenbrüche erleidet und ein erhöhtes Sterberisiko hat (vgl. z.B. focus online vom 29.10.14: „Gesund oder ein Killer? Neue Studie: Zu viel Milch kann zu früherem Tod führen“).
Damit zeigt diese Studie das blanke Gegenteil von dem, was uns die Milchwerbung und die schuldmedizinisch orientierten Ernährungsempfehlungen über Jahrzehnte als Realität verkauft haben.

In den Medien gibt man sich überrascht und abwartend, obwohl seit Jahrzehnten andere Studien und Großstudien dasselbe bestätigen:
So zeigte z.B. schon die 1976 gestartete Großstudie der Harvard Universität „Nurses Health Study“, bei der 78 000 Frauen über 12 Jahre hinweg beobachtet wurden, dass bei den Frauen, die das meiste Kalzium aus Milchprodukten zu sich nahmen, häufiger Knochenbrüche auftraten als bei denen, die nur selten Milch tranken! Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch eine andere Großstudie unter der Leitung von T. Colin Campbell: „The China Study“.

Auch eine 1994 in der Ärztefachzeitschrift „American Journal of Epidemiology“ herausgegebene Studie kam zum Schluss, dass diejenigen Frauen und Männer, welche die meisten Milchprodukte aßen, ein doppelt so hohes Risiko hatten, einen Hüftknochenbruch zu erleiden, wie diejenigen, die nur wenig Milchprodukte zu sich nahmen.

John Robbins erzählt in seinem Bestseller-Buch „Food Revolution“ (Originalausgabe 2001) von einer Studie, welche von der Milchindustrie in Auftrag gegeben wurde, um Bedenken von Milchkonsum aus dem Wege zu schaffen. Man gab Frauen nach der Menopause drei zusätzliche 250ml große Gläser entrahmte Milch zum Trinken. Das Ergebnis: Die Frauen mit der Extraportion Milch hatten weniger Kalzium in den Knochen als diejenigen, die keine Milch tranken. Natürlich wurde diese Studie nicht an die große Glocke gehängt.

Der bekannte Ganzheitsmediziner Ruediger Dahlke kommt u.a. aufgrund der intensiven Beschäftigung mit solchen Großstudien ebenfalls zur Erkenntnis, dass Fleisch und Milchprodukte krank machen. In seinem 2011 erschienen Buch: „Peace Food“ findet man Überschriften wie: „Osteoporose – ein Problem der Milchkonsumenten“, „Milchprodukte fördern – nicht nur – Krebs“ , „Kuhmilch – in vieler Hinsicht schädlich“…

Wer noch mehr über die andere Seite der Milch für Erwachsene lesen will, dem empfehle ich das 2004 in Erfurt erschienene Buch der deutschen Forscherin Maria Rollinger: „Milch besser nicht“. Das spannend zu lesende Buch brilliert durch Fachwissen und wissenschaftliche Kompetenz.

Siehe auch: Vorsicht Milchprodukte

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Jagd schafft überhöhte Tierbestände

28.9.14
Herbstbeginn ist auch dieses Jahr wieder Jagdbeginn. Jäger stellen sich selbst gerne als Bekämpfer von Wildschäden und Seuchen, als Naturschützer und Biotop-Pfleger dar. Ist das aber Realität?

zolastro - Fotolia.com

Beispiel Wildschweine: Eine französische Langzeitstudie um die Wissenschaftlerin Sabrina Servanty (Servanty et alii, Journal of Animal Ecology, 2009), in der in einem Zeitraum von 22 Jahren die Vermehrung von Wildschweinen in einem Waldgebiet mit intensiver Bejagung mit einem wenig bejagten Gebiet verglichen wird, kommt zum Ergebnis, dass da, wo hoher Jagddruck herrscht, die Fruchtbarkeit bei Wildschweinen viel höher ist als in einem kaum bejagten Gebiet und sich darum gerade wegen der Jagd die Wildschweinbestände ständig vermehren.

So versteht man, warum es in Deutschland immer mehr Wildschweine gibt, obwohl heute so viele geschossen werden wie noch nie seit Aufzeichnung in den 1930er Jahren: von weniger als 150000 Abschüssen pro Jahr 1983 auf über 500000 im Jahre 2011. 2013 sind allein in Bayern 66000 Wildschweine erlegt worden, auch soviel wie noch nie.

Die Natur würde es besser regeln: Die Hormone der Leitbachen bestimmen die Empfängnisbereitschaft aller Weibchen einer Gruppe und verhindern, dass zu junge Tiere befruchtet werden. Fällt so eine Leitbache aber der Jagd zum Opfer, dann vermehren sich die anderen Wildscheine der Gruppe unkontrolliert.

Der renommierte Zoologe und Ökologe Prof. Dr. Josef H. Reichholf sagte darum in einem Vortrag 2013 an der Uni Basel zurecht: „Jagd reguliert nicht. Sie schafft überhöhte und unterdrückte Bestände.“ (Siehe: jagdreguliertnicht.ch).

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Putinhetze geht weiter

31.8.14
Wolfgang Grupp, Trigema-Geschäftsführer, schreibt am 18. August 14 in seiner Kolumne „100 Prozent Grupp“ in der Wirtschaftswoche (wiwo.de): „Wer jeden Tag Zeitung liest und die Fernsehnachrichten verfolgt, muss miterleben, wie sich Journalisten überschlagen, um Misstrauen gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teils offen, teils verpackt in den Worten ukrainischer Politiker, zu schüren.“ Und er fordert: „Dieser verbalen Verschärfung der Ukraine-Krise durch den veröffentlichten Mainstream muss Einhalt geboten werden.“ Und weiter schreibt er: „Putin ist kein Kriegstreiber. Er hat in der Ukraine-Krise nicht agiert, sondern reagiert: auf schwere Fehler des Westens und auf die Tour der Amerikaner, die Nato an die Grenze Russlands heranzuführen.“

Die Putin- und Russlandhetze der Medien, ja man kann von einer Kriegshetze sprechen, empfinde ich auch als unglaublich. Das positive demokratische Weltbild, das ich in der Schule und vom Elternhaus mitbekommen habe, schmilzt nur so dahin. In welcher Zeit leben wir?

Ein neuer Höhepunkt der Bildzeitung am Samstag, 30. August: Zwei Augen wie bei Tatort gucken den Leser auf Seite 2 an und unten drunter steht in riesigen Lettern: „Putin führt Krieg“. Und dann der Clou: Abgebildet sind redend Merkel, Cameron Obama und Hollande: „….und sie reden, reden, reden“ ist dazu der Kommentar der Bildzeitung. So wäre es jetzt am Volk, so die Botschaft der psychologischen Strategie, die hinter solchen Medienkampagnen steckt, aufzubegehren und den bloß redenden und nichts unternehmenden westlichen Politikern Dampf zu machen, endlich.… ja was zu tun?

Gleichzeitig liest man am 31.8.14 z.B. in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dass die NATO ihre Präsenz in Osteuropa verstärken will. Geplant seien fünf neue Stützpunkte in Polen, Rumänien und in den drei baltischen Staaten. Wozu?

Laut statistica.com hat die USA 2013 die gigantische Summe von 640 Milliarden Dollar (69 Milliarden mehr als 2004) in Militärausgaben gesteckt. Russland „nur“ 87,8 Milliarden (über siebenmal weniger als die USA, 46 Milliarden mehr als 2004). Dafür steht Saudiarabien (29 Millionen Einwohner) mit 67 Milliarden (37 Milliarden mehr als 2004) vor Frankreich, England, Deutschland und Japan. Haben Sie solche Statistiken schon einmal groß in der Bildzeitung gesehen? In den Mainstream-Medien findet man nur Artikel im Sinne: Russland und China rüsten auf, der Westen rüstet ab. Sieht eine Steigerung um 69 Milliarden in 9 Jahren wie eine Abrüstung aus, und das bei einer Gigasumme von 640 Milliarden Dollar jährlich! Nur 7 Milliarden Dollar würden schon reichen, um das weltweite Hungerproblem zu lösen, sagt Thomas Stelzer, Generalsekretär der UNO für Politikkoordination und sozial-ökonomische Fragen, in einem Interview mit dem ORF Radio Ö1.

In einer Zeit, wo die Mainstream-Medien fast vollends ihre Aufgabe aufgegeben haben, neutral zu informieren, ist es ein großes Geschenk, dass es noch alternative Medien (z.B. im Internet) gibt, die quer denken und sich um Gegenstimmen bemühen und auch andere Sichtweisen aufzeigen. Vielen Dank solchen alternativen Medien.

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Fokuswechsel

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19.6.14
Immer mehr Menschen denken nicht mehr über das nach, was in den Medien steht, sondern darüber, was nicht berichtet wird.
Worüber wird zum Beispiel nachgedacht?

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Grundverständnis für Russland

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11.5.14
Weiterhin berichten die Medien konflikttreibend einseitig über Russland und die Ukraine (gute USA, guter Westen, gute NATO, besorgte westliche Staatsmänner, legitime und gutwillige ukrainische Revolutionäre (=ukrainisches Volk) einerseits, böses Russland, unbelehrbarer und despotischer Putin, aggressive russisch orientierte Revolutionäre (=Terroristen) andererseits) und so viele Fragen werden nicht gestellt. Und dann liest man (z.B. in der FAZ vom 7.5.14): Die NATO erwäge dauerhafte Truppenpräsenz in Osteuropa, die russische Annexion der Krim (War es wirklich eine Annexion?) habe ein „neues Paradigma“ geschaffen, so der NATO-Oberkommandierende Breedlove. Ist das nicht auch eine Aggression?
Und am gleichen Tag im Focus betont Klitschko wieder einmal mehr, dass Putin von einem neuen Großrussland träume.

Wovon träumt die USA, welche die NATO-Osterweiterung immer kräftig vorangetrieben hat und nach deren Wunsch sich das Nato-Gebiet bis an die Grenzen Russlands erweitern sollte (darum ja das große Interesse an der Ukraine)? Als damals in der Kuba-Krise Russland sowjetische Mittelstreckenraketen in Kuba stationieren wollte, hat die USA und Kennedy einen Atomkrieg (Weltuntergangskrieg - Wort historisch nicht übertrieben) riskiert, um das zu verhindern. Was erwartet der Westen eigentlich von Russland? Russland ist eine „Supermacht“ wie die USA.

Ich finde es wichtig, was Hermann Winkler (CDU), Sprecher der ostdeutschen Abgeordneten im Europaparlament, gegenüber web.de (siehe 5.5.14 „Ukraine-Krise: "Blindheit und Taubheit" gegenüber Russland bringen Europa nicht weiter“) gesagt hat: Er warnt eindringlich vor weiteren Wirtschaftssanktionen gegen Russland und appelliert an Europa, sich dringend aus dem Schatten der USA zu lösen und ein Grundverständnis für Russland zu entwickeln. Überhören wir auch nicht, dass alle drei früheren deutschen Bundeskanzler (Schröder, Schmidt und Kohl) sich ebenfalls für mehr Verständnis für Russland ausgesprochen haben, von den Medien deswegen aber nur kritisiert wurden. Schröder hat sich sogar demonstrativ freundschaftlich mit Putin in Sankt Petersburg zu einer Feier getroffen.

In einem aktuellen Artikel in der Welt heißt es: „Die Putin-Versteher hierzulande reden wie Psychotherapeuten“ (siehe welt.de vom 10.5.: „Russland ist mit sich selbst im Krieg“). Mag sein. Aber die „Putin Versteher“ wollen nicht Russland therapieren (auch wenn sie klar wissen, dass es dort noch massive interne Probleme zu lösen gilt, wie aber in den USA und bei uns auch), sondern den blinden Putin-Ablehnern zu mehr Verständnis verhelfen, auf dass der gerade für Europa und Deutschland sehr gefährliche Konfliktkurs endlich aufhört und durch eine konstruktive Suche nach Lösungen ersetzt wird. Auch sollte offen über "russische Sicherheitsinteressen" gesprochen werden, wie Schröder aktuell betont (siehe tagesschau.de vom 11.5.14: Schröder verteidigt Geburtstagsfeier).

Siehe auch: Aber bitte auch mit Putin und mit Russland

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Aber bitte auch mit Russland und mit Putin

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5.4.2014
Am 7. März hat der Schriftsteller Eugen Ruge – Gewinner des deutschen Buchpreises 2011 – in einem Gastbeitrag in der „Zeit“ mit dem Titel: „Nicht mit zweierlei Maß messen“ geäußert, dass er die derzeitige Berichterstattung der Ukraine-Krim-Krise in Deutschland als sehr einseitig empfinde. Ich empfinde es genauso. Extrem tendenziös kommt mir dabei die Berichterstattung der Bild-Zeitung vor, die wahrscheinlich am meisten den Volkswillen manipuliert.

Welche Absicht verfolgt man, wenn man täglich (aber wirklich täglich) mit einer riesigen Überschrift negative Emotionen gegen Putin und Russland schürt und gleichzeitig das Militärbündnis NATO als „sexy“ bezeichnet (vgl. Bild-Zeitung vom 27. März). So wird Schäubles Vergleich von Putin mit Hitler (Schäuble fühlt sich übrigens falsch zitiert) in der Bildzeitung breit ausgeführt und Putin in einer Art Hitlerpose abgebildet. Er wird von der selben Zeitung als „König der Russen“ bezeichnet, als aggressiver Despot dargestellt, als Geier, der sich die Krim „krallte“ (Bild vom 27. März). In der Bildzeitung vom 3. April wird mit einer riesigen Überschrift mitgeteilt, dass Frau Merkel Putin alles zutraue. Er wird als Lügner dargestellt, der von Truppenabzug spreche, aber in Wirklichkeit Elite Kämpfer an der Grenze zur Ukraine sammle. Und die Nato warne sogar vor einer russischen Invasion. Und links neben dem Artikel wird ein großer Panzer abgebildet. Der Panzer aber ist kein russischer Panzer, sondern ein ukrainischer! Und dass Putin auch familiär fragwürdig ist, zeigt ein Artikel unten rechts auf der Politseite der Bildzeitung: „Jetzt amtlich. Putin von seiner Frau geschieden“…

An dieser einseitigen Berichterstattung konnten auch die drei Altbundeskanzler Kohl, Schmitt und Schröder nichts ändern, die alle zu mehr Verständnis für Russland und Putin mahnten. Helmut Schmidt bezweifelt sogar, ob die Eingliederung der Krim in die russische Föderation wirklich ein Verstoß gegen das Völkerrecht ist (vgl. z.B. Hauke Jansen: Münchhausen-Check: Helmut Schmidt und das Völkerrecht, spiegel.de vom 2.4.14. Der Journalist meint, Schmidt für seine Auffassung am Schluss seines Artikels die Note: „ungenügend“ geben zu müssen.)

Es gibt zu diesem ganzen Themenkomplex so viele Sichtweisen und Fragen, z.B.:

Warum findet der Wunsch der Bevölkerung einer autonomen Republik, sich von Russland abzuspalten– wie im Falle Tschetscheniens – „den ungeteilten Zuspruch der westlichen Politik“? „Wenn aber die Mehrheit der Bevölkerung einer autonomen Republik sich mit Russland zu vereinigen wünscht, dann wird das als Katastrophe angesehen?“ (so gesehen von Eugen Ruge s.o.).

Und ist es so schwer verständlich, dass die russische Bevölkerung auf der Krim, welche die große Mehrheit bildet, lieber in der russischen Föderation sein will als in einem ukrainischen Staat, der von vielen faschistischen Kräften im Moment bestimmt wird – und somit von Russenhass.

Wer hat die jetzige Übergangsregierung der Ukraine eigentlich bestimmt? Nach einer Rede von Gysi am 18. März im Parlament sind der Vizepremier, der Verteidigungsminister, der Landwirtschaftsminister, der Umweltminister und der Generalstaatsanwalt Faschisten. Der Chef des nationalen Sicherheitsrates war Gründungsmitglied der faschistischen Swoboda-Partei. Der Vorsitzende dieser Partei hat aufgerufen (Gysy zitiert zweimal): „Schnappt Euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen und die Judenschweine und andere Unarten.“

Warum wurde diese Übergangsregierung von Obama und der EU und auch Deutschland sofort anerkannt?

Auch die ukrainische Kreml-Kritikerin Timoschenko, die Präsidentin der Ukraine werden will, soll in einem Gespräch (Telefonmitschnitt) mit dem Ex-Vizesekretär des nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine gesagt haben, sie sei bereit, dem Bastard (Putin) in den Kopf zu schießen. Und sie sprach auch davon, man müsse die Russen abknallen… (verschiedene Quellen: Focus, Welt…). Immerhin zeigt sich die Bundesregierung empört und mahnt „Grenzen in Sprache und Denken“ an!

Woher wissen wir eigentlich, was die ukrainische Bevölkerung tatsächlich will? Immerhin wurde Janukowitsch vor drei Jahren demokratisch gewählt. Und für die Abwahl im Parlament ist die von der ukrainischen Verfassung vorgeschriebene Mehrheit von 75% nicht zustande gekommen. Hier wird der Bruch gegen die ukrainische Verfassung aber akzeptiert, auf der Krim nicht.

Und was ist auf dem Maidan wirklich passiert? Alternative Medien zeigen ein völlig anderes Bild, ja lassen eine Inszenierung vermuten.

Aber trotz stark einseitiger Medienberichterstattung hat die deutsche Bevölkerung erfreulicherweise ihre eigene Sichtweise. „Die Deutschen gehen auf Distanz zum Westen“, schreibt die „Welt“ (vgl. welt.de vom 3.4.: Die Deutschen gehen auf Distanz zum Westen): Die Krim-Krise habe das Vertrauen der Deutschen in Nato und EU erschüttert, heißt es im Artikel der „Welt“. Die Mehrheit der Bürger plädiere in dem Konflikt für Neutralität gegenüber Russland – und eine deutsche Vermittlerrolle. Dies das Ergebnis des von Infratest Dimap im Auftrag von ARD-"Tagesthemen" und "Welt" ermittelten Deutschlandtrends.

Die meisten Deutschen sehen danach die Reaktion des transatlantischen Verteidigungsbündnisses auf die Aufnahme der Krim in die russische Föderation skeptisch. 53 Prozent lehnen den Nato-Beschluss ab, den Luftraum über den osteuropäischen Mitgliedsländern stärker vor möglichen Übergriffen aus Moskau zu schützen. Nur 40 Prozent finden diese Maßnahme richtig.
61 Prozent der Bundesbürger sind sogar der Auffassung, dass sich die Bundeswehr nicht mit Flugzeugen an der Luftraumüberwachung beteiligen sollte.

Eines ist für mich sicher: Einen Frieden in Europa und der Welt ist ohne Russland nicht möglich. Wer Frieden will, muss sich auch mit Russland und Putin verstehen.

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Warum gibt es in China immer mehr Diabetiker?

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22. September 2013
China erlebt eine Diabetes Katastrophe, liest man am 4.9.13 auf Welt.de.
Die Zahl der erwachsenen Diabetiker habe sich innerhalb der letzten 30 Jahre explosionsartig verzehnfacht. Mit 22 Millionen Menschen mit Diabetes lebe fast jeder dritte Diabetiker weltweit heute in China. Und Analoges lässt sich zu anderen Wohlstandskrankheiten sagen.

Schockierend ist für mich nicht allein die Tatsache, dass das jetzt so ist, sondern dass man diese Verwicklung (von einer Entwicklung kann man nicht sprechen), die zu dieser Situation geführt hat, durch gezielte Propaganda für mehr Fleisch- und Milchprodukte wider besseren Wissens fahrlässig herbeigeführt hat.

Als 1983 der amerikanische Biochemiker Colin Campbell mit seiner China-Studie begann, wurden speziell in den ländlichen Gegenden Chinas noch kaum Fleisch gegessen und Milch getrunken. Darum konnte diese große epidemiologische Studie mit 8000 chinesischen Probanden auch deutlich die Zusammenhänge zwischen tierischen Nahrungsmitteln und den Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislaufversagen, Krebs und eben Diabetes aufzeigen. Je höher der Anteil tierischen Eiweißes in der täglichen Ernährung ist, desto häufiger treten auch diese Krankheiten des Überflusses auf, so die Ergebnisse der Studie auf den knappsten Nenner gebracht.

Die chinesische Regierung hätte aus der China-Studie, die der chinesische Staat finanziell mitgetragen hat, lernen und die traditionelle pflanzliche und fettarme Kost fördern können. Statt dessen wurden der Bevölkerung staatlicherseits Fleisch- und Milchprodukte als wichtige und gesunde Ernährung angepriesen.

In China isst man heute schon pro Kopf fast so viel Fleisch wie in der Schweiz - bevorzugt wird, wie in Deutschland, Schweinefleisch. Darum steigt der deutsche Schweinefleisch-Export nach China um 81%, liest man am 29.07.2013 auf topagrar.com. Und für deutsche Milchprodukte zahlten die Chinesen Höchstpreise, liest man auf Spiegel-online am 16.8.13. China sei heute Deutschlands wachsender Milch-Absatzmarkt. Die deutschen Molkereien hätten ihre Trinkmilch-Exporte in die Volksrepublik zwischen 2010 und 2012 vervierzehnfacht. Und in den ersten fünf Monaten 2013 seien die Lieferungen schon wieder fast zweieinhalb mal so hoch wie im Vorjahreszeitraum. China sei jetzt schon Deutschlands größter Abnehmer außerhalb der EU.

Nun: Ist das ein Grund zur Freude oder eher zur Scham?

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Jagdverbot im Kanton Basel-Stadt?

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18.8.2013
Eine Motion von Brigitta Gerber (Grünes Bündnis) fordert zusammen mit 13 weiteren Großratsmitgliedern aus sechs Fraktionen die Abschaffung der Jagd auf dem Kantonsgebiet Basel-Stadt (siehe z.B. Basler Zeitung vom 28.6.13). Im Schweizerischen Kanton Genf gilt schon seit 1974 ein Jagdverbot, das sich positiv bewährt hat: Die Wildtierbestände regulieren sich selbständig und die Tiere zeigen ein freieres Verhalten. Sie haben die unnatürliche Scheu, die durch die Jagd hervorgerufen wird, sehr zur Freude der Spaziergänger, Sportler oder Kinder ein Stück weit ablegen können. Und der befürchtete Wildschaden blieb aus.

Darum der Wunsch der 14 Großratsmitglieder, jetzt auch in Basel-Stadt ein Jagdverbot zu erlassen, so dass das bei vielen Menschen verloren gegangene Verständnis für die Natur und ihre Zusammenhänge wieder zurück kommen kann. Lediglich in unausweichlichen Fällen, z.B. als Schutzmassnahme bei einer unmittelbaren Gefährdung von Menschen, soll die Jagd noch erlaubt sein.

Es wäre schön, wenn auch in Deutschland immer mehr Politiker diesen Schritt wagen und sich für ein Jagdverbot aussprechen würden. Das fast vierzigjährige Jagdverbot in Genf hat eindrücklich bewiesen, dass es nicht nur ohne Jagd geht, sondern dass die ausbleibende Jagd viele Vorteile bringt. Wie hat doch schon Prof. Dr. Theodor Heuss, der 1. Präsident der Bundesrepublik Deutschland, gesagt: „Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit“. Und Geisteskrankheiten sollte man doch eigentlich heilen, soweit möglich.

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Sinnvolle Fleischsteuer

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Wussten Sie, dass die weltbekannte Tierrechtsorganisation Peta hier in Deutschland schon seit langem eine Fleischsteuer angeregt hat. Zurecht sagt Peta, dass man für Alkohol und Zigaretten, weil sie gesundheitsschädlich sind, hohe Steuern zahlen muss, ebenso werden auf Benzin wegen ihrer Folgen für die Umwelt hohe Steuern berechnet. Insbesondere Fleisch aber ist eines der ungesündesten und umweltschädlichsten Nahrungsmittel überhaupt. Dennoch zahlt man sowohl für Fleisch wie auch für Milch nur 7%, während man für gesunde Getränke wie beispielsweise Apfel-Direktsaft 19% zahlt.

Peta schlägt darum vor, den Steuersatz der für die Gesundheit und die Umwelt sinnvollen Milchersatzprodukte und pflanzlichen Drinks wie z.B. Soja- oder Hafer- oder Reismilch von 19% auf 7% Mehrwertsteuer (wie Milch) zu reduzieren, bei Fleisch, Milch und Milchprodukte dagegen sollte man die Mehrwertsteuer auf 19% erhöhen. „Die Menschen zu ermutigen, weniger Fleisch zu essen, würden Milliarden Euro im Gesundheitswesen einsparen und zudem unzählige Leben retten“, schreibt Peta zurecht auf ihrer Website (peta.de/fleischsteuer).

Da die Steuergesetzgebung eine Lenkungsfunktion hat, würde diese Veränderung des Steuersatzes die Bevölkerung zu einer gesunden, pflanzlichen Lebensweise führen, die Mensch, Tier und Umwelt zugute kommt.
Erstaunlich, dass kein Politiker diese sinnvolle, wichtige Idee aufgreift und alles unternimmt, um sie in die Tat umzusetzen. Wen müssen die Vegetarier wählen, um politisch vertreten zu werden?

In Deutschland soll es mittlerweile schon mehr als 7 Millionen Vegetarier geben und zusätzlich viele Menschen, die den Fleischkonsum reduziert haben. Wie kommt es, dass kein Politiker ihre Interessen aufgreift und vertritt – obwohl von einer Änderung unseres Ernährungsverhaltens mittel- und langfristig „nicht weniger als das Überleben des menschlichen Kollektivs und letztlich unseres Heimatplaneten“ (S. 13) abhängt, wie zurecht der bekannte Ganzheitsmediziner Dr. Ruediger Dahlke in seinem Buch „Peace Food“ schreibt?

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Eine vegane Ernährung ist sinnvoll

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20.5.2013
In dem Artikel „Ernährung: Wie Veganer gesund leben“ in der Newsline der Westdeutschen Zeitung vom 10.5.13 (wz-newsline.de) liest man in einer der Überschriften: „Ausgewogene Ernährung ist für Veganer besonders wichtig.“ Eine ausgewogene Ernährung ist natürlich sehr wichtig, warum es aber für Veganer besonders wichtig sein soll, weiß kein Mensch.

Vergleicht man z.B. die Mineralien- und Vitamindichte von Gemüse, Salaten, Kräutern und Obst mit denen von Fleisch- und Milchprodukten, so sind die Werte der pflanzlichen Produkte hochhausweit besser als die von tierischen Nahrungsmitteln (vergleiche Tabelle Mineraliendichte, Vitamindichte). Natürlich haben die tierischen Nahrungsmittel mehr Fett und Eiweiße. Fett aber soll man ja nur in geringen Mengen essen, da reicht längstens gutes Salatöl, und was den geringen Eiweißbedarf angeht, den kann man leicht auch mit pflanzlichen Lebensmitteln decken.

Umgekehrt aber ist es für einen Menschen, der hauptsächlich Tierprodukte isst, nicht möglich, den nötigen Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen zu decken. Zudem führt ein Übermaß an tierischen Lebensmitteln zu einer gefährlichen Übersäuerung des Körpers, was all die bekannten Wohlstandskrankheiten u.a. zur Folge hat. Darum ist es für Fleischesser noch viel wichtiger, ernährungsbewusst zu essen.

„Es spricht nichts dagegen, sich vegan zu ernähren. Wenn man auf eine ausgewogene Nährstoffzufuhr achtet, ist es sogar sehr gesund“, wird weiter im obgenannten Artikel Prof. Johannes Wechsler, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Ernährungsmediziner, zitiert.
Völlig richtig. Es spricht wirklich nichts dagegen, sich vegan zu ernähren, im Gegenteil. Wohl aber spricht viel dagegen, sich mit Fleisch und Milchprodukten voll zu stopfen. Man denke nur an das grausame Tierleid, das unsere moderne Ernährung mit sich bringt und das man als Tierprodukteesser schwingungsmäßig über die Nahrung aufnimmt. Hinzu kommen ökologische, ökonomisch-soziale, gesellschaftliche und gesundheitliche Gründe, die das Essen von Tierprodukten sehr in Frage stellen.

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Heimische Öko-Bauern decken nicht die Nachfrage

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24.2.2013
Bio wird beim Verbraucher erfreulicherweise immer beliebter. Mehr als sieben Milliarden Euro konnte die Branche im vergangenen Jahr in Deutschland erlösen. Vor allem frische Lebensmittel haben den Umsatz nach oben getrieben. Traurigerweise aber kommen die heimischen Öko-Bauern mit der Produktion der gestiegenen Nachfrage bei weitem nicht hinterher. Der Handel setzt darum immer mehr auf Importware, was eigentlich dem ursprünlichen Öko-Gedankengut widerspricht.

Ein Hauptgrund ist: Die starke Förderung von Biogasanlagen und Biotreibstoff führt vielerorts zu einer immer größeren Konkurrenz um Pachtflächen. Die landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland können den Bedarf an lukrativen Energiepflanzen nur sehr begrenzt decken, in der Folge steigen Pacht- und Rohstoffpreise, es kommt zur Konkurrenz mit der Nahrungsmittelproduktion. So wird in erster Linie dem finanziell mit mehr Risiko behafteten Bio-Anbau die Grundlage für das nötige Bodenwachstum entzogen.

Da zudem auch die konventionell wirtschaftenden Landwirte 2012 höhere Preise erzielen konnten, ist rein finanziell die Umstellung für einen Landwirt auf Biolandbau unattraktiv geworden, zumal Neulinge wegen der Umstellungszeit mindestens zwei Jahre ihr nach biologischen Kriterien produziertes Gemüse und Getreide auf dem konventionellen Markt verkaufen müssen.

Herrscht da nicht politischer Handlungsbedarf?

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Langzeitstudien zeigen: Vegetarier leben gesünder

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Immer wieder die gleichen Ergebnisse: Alle Groß- und Langzeit-Ernährungsstudien kommen zum Schluss: Vegetarier leben deutlich gesünder, und sie empfehlen als Konsequenz eine pflanzenbasierte, ausgewogene Ernährung.
Beispiel Chinastudie vom amerikanischen Biochemiker Colin Campbell: Sie kommt zum Fazit: Je höher der Anteil tierischen Eiweißes in der täglichen Ernährung ist, desto häufiger treten die Krankheiten des Überflusses auf, die so genannten Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislaufversagen, hoher Blutdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Krebs und Diabetes.

Beispiel Langzeit-Großstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (dkfz) unter Federführung von Professor Jenny Chang-Claude: Die Studie kommt nach 21 Jahren Beobachtungszeit von 1900 Vegetariern zur Erkenntnis: Vegetarier leben länger. Die Gesamtmortalität der vegetarischen Probanden liegt deutlich unter der Sterblichkeit der Allgemeinbevölkerung. Gründe: Fleischabstinenz und bewusster Lebensstil mit weniger Suchtverhalten und mehr Sport.

Und jetzt neu die große europäische Ernährungsstudie Epic (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition): Die Studie kommt zum Ergebnis, dass Vegetarier deutlich weniger Herzinfarkte erleiden und niedrigere Cholesterinwerte und niedrigere Blutdruckwerte haben. Die britischen Wissenschaftler der Universität Oxford analysierten dabei die Daten von mehr als 44.000 Männern und Frauen. Der Anteil der Vegetarier unter den Studienteilnehmern war dabei mit einem Drittel (34 Prozent) sehr hoch.

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Vorbild Indien

31.12.2012
"Wahrlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!"
"Ich habe schon in den jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch
abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die
Menschenmörder."
Eine extreme Aussage in ihren Augen? Ich hab’s nicht gesagt. Kein geringerer als das Universalgenie Leonardo das Vinci (1452-1519) hat dies von sich gegeben.
Und der große Mahatma Gandhi (1869-1948) meinte:
"Ich glaube, dass spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten." "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."*

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Welches sind heute nach Gandhis Messlatte die Nationen mit hohem moralischem Fortschritt? Statistisch sind es die Inder mit im Schnitt nur 3,3 Kilo Fleisch pro Kopf und Jahr. Dort sind so viele Menschen Vegetarier, dass sogar die Fastfood-Kette McDonald’s vegetarische Restaurants plant. Auch wenig Fleisch essen die Einwohner Bangladeshs (3,6 Kilo) und der Demokratischen Republik Kongo (4,6 Kilo).

Und welche Nationen sind nach dieser Betrachtung die Schlusslichter des moralischen Fortschritts: Es sind mit 137 Kilo pro Kopf und Jahr die Luxemburger, gefolgt von den US-Amerikanern mit 123 Kilo pro Kopf und Jahr und den Australiern mit 122,7 Kilo. Erfreulicherweise kommen die Deutschen mit vergleichsweise bloß 88 Kilo erst viel später, und die Schweizer mit 54 Kilo sind sogar fast rangleich mit den Chinesen (53,5 Kilo)**.
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*Alle Zitate nach: utopia.de/blog/veggie-tag/zitate-beruhmter-vegetarier
**Alle Daten nach: 20min.ch/finance/news/story/20070723

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Griechenland und seine Bodenschätze

9.12.12
Was man bisher nur in Alternativmedien im Internet gelesen hat, liest man nun plötzlich zum Beispiel auch im „Focus“: Griechenland ist unermesslich reich an Bodenschätzen!
„Sitzen die Griechen auf immensen Reichtümern?“ fragt Focus.de am 17.11.12 in der Überschrift ihres Artikels. Da erfährt man, dass im Juni der Geologe Antonis Foscolos, emeritierter Professor der Technischen Universität Kreta, und zwei Kollegen Griechenlands Premier Antonis Samaras eine Studie präsentiert hätten, die zeigen, dass allein die Öl- und vor allem Gasvorkommen dem Staat in den nächsten Jahren hunderte von Milliarden Dollar bringen könnten.

Und am 12. 11.12 liest man bei Focus.de: „Sind die Griechen wirklich arm? Experten behaupten, das notorisch bankrotte Land sei reich an Rohstoffen....“(MONEY DEBATTE: Griechenland).
„Gold, Silber, Erdöl, Griechenland ist reich an Bodenschätzen“ las man ebenfalls bei focus.de schon am 10.4.12 im gleichnamigen Artikel. Da wird der Runnymede-Experte Nick Meynen zitiert: „Es ist fast spaßig, dass dies niemand erwähnt, wenn in den Medien über die Schulden des Landes diskutiert wird, von denen sowieso niemand erwartet, dass sie zurückgezahlt werden.“ Und man erfährt im selben Focus-Artikel, dass die EU sowie der IWF die griechische Regierung drängen würden, solche öffentlichen Güter zu privatisieren. Oft würden sie zu Schleuderpreisen an große Konzerne gehen.

Wie passt das alles zusammen mit den neusten Milliardenhilfen, die auch den deutschen Staatshaushalt massiv belasten, wie man heute in den Nachrichten hört. Wenn eine Bank Geld an eine Privatperson verleiht z.B. für eine Liegenschaft, dann will sie dafür viele Sicherheiten haben. Mindestens die Liegenschaft selbst gehört der Bank, wenn der Kreditnehmer nicht mehr zahlen kann. Die EU und voran Deutschland verleihen Unsummen trotz immenser Risiken und ohne Sicherheiten. Man könnte ja zum Beispiel das Nutzungsrecht an solchen Bodenschätzen als Sicherheit vereinbaren. Statt dessen spricht sogar die Kanzlerin davon, dass ein Schuldenschnitt in Griechenland in einigen Jahren denkbar sei (vgl. z.B. faz.net vom 2.12.12: „Schuldenschnitt in einigen Jahren denkbar“).

Da fragt man sich schon als Uneingeweihter: Was läuft hier eigentlich ab?

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Aromazusatz im Fruchtsaft

18.11.12
Laut Focus.de, Mittwoch, 24.10.12, enthalten alle Fruchtsäfte aus Konzentrat zugesetzte Aromastoffe. Auf der Liste der Zutaten müssen diese dabei nicht angegeben werden. Ein Saft-Konzentrat entsteht, indem man den größten Teil des Wassers verdampfen lässt. Dabei gehen leider auch die Aromastoffe verloren, weshalb der Hersteller sie vor dem Eindampfen abtrenne, um sie dann beim Rückverdünnen wieder zuzusetzen, so focus.de
Und es kommt noch dicker: Saft und Aromen müssten nicht von denselben Früchten stammen. Das zugesetzte Aroma müsse lediglich z.B. bei einem Apfelsaft von Äpfeln gewonnen worden sein.

Leider gibt der Focus-Artikel keine Antwort auf die Frage: Wie trennt man denn die Aromen ab? Man entaromatisiere den Saft, bevor man ihn konzentriere, liest man im Internet. Wie aber entaromatisiert man einen Saft? Da habe ich keine für mich verständliche Antwort gefunden. Nur viele Hersteller von so genannten Aromagewinnungsanlagen (speziell auch für Fruchtsäfte) preisen sich im Internet an. Klar, Fruchtsäfte sind ein gigantisches Geschäft geworden.

Es geht wohl nichts über einen frisch gepressten Saft oder Smoothie und frische Bio-Früchte!

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China und die China-Studie

30. September 2012
Als 1983 der amerikanische Biochemiker Colin Campbell mit seiner China-Studie begann, wurden speziell in den ländlichen Gegenden Chinas noch kaum Fleisch gegessen und Milch getrunken. Darum konnte diese große epidemiologische Studie mit 8000 chinesischen Probanden auch deutlich die Zusammenhänge zwischen tierischen Nahrungsmitteln und den Zivilisationskrankheiten wie Herz- und Kreislaufversagen, Krebs und Diabetes aufzeigen. Je höher der Anteil tierischen Eiweißes in der täglichen Ernährung ist, desto häufiger treten auch diese Krankheiten des Überflusses auf, so die Ergebnisse der Studie auf den knappsten Nenner gebracht.

Wen wundert es deshalb, wenn heutzutage in China, wo die westlichen Ernährungsgewohnheiten mit viel Fleisch- und Milchprodukten mehr und mehr üblich werden, auch die Zivilisationskrankheiten auf dem Vormarsch sind. So sollen in China inzwischen wesentlich mehr Kinder einen Diabetes mellitus haben als in den USA. Ebenso erhöhten sich auch stark die Herz-Kreislauf-Erkrankungen, und dieser Trend zeige sich sowohl in ländlichen Gegenden als auch in Städten, liest man auf der Website des deutschen Ernährungsberatungs- und Informationsnetzes: „China sieht beträchtlichen Gesundheitskosten entgegen“ (ernaehrung.de.). Die zukünftigen Kosten für die gesundheitliche Versorgung und die gesundheitlichen Auswirkungen für die Betroffenen dürften immens werden.

Die chinesische Regierung hätte eigentlich aus der China-Studie, die der chinesische Staat finanziell mitgetragen hat, lernen und die traditionelle pflanzliche und fettarme Kost fördern können. Statt dessen wurden und werden der Bevölkerung staatlicherseits Fleisch- und Milchprodukte als wichtige und gesunde Ernährung angepriesen.

Nun ja, die deutsche Wirtschaft freut’s. Sie darf mit Tonnagen Schweinefleisch und Milchprodukten u.a. zu diesem teuren Trend beitragen.

Siehe auch:
Traurig: Deutsches Schweinefleisch für China

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Worauf junge Fleischesser achten sollten

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15. August 2012
Artikel wie der in der Berliner Morgenpost vom 13. August 2012: „Worauf junge Vegetarier achten sollten“ kann ein jahrzehntelanger Vegetarier wie ich, der die körperliche und seelische Entlastung, die eine vollwertige pflanzliche Ernährung einem schenkt, erlebt hat, kaum mehr verstehen: Im Fleisch gebe es zwar, wie Ärzte hervorheben würden, ganz wichtige Nährstoffe, aber eine vegetarische Ernährung sei nicht bedenklich, wenn der Jugendliche viele Milchprodukte esse und sich sehr bewusst und gesund ernähre (Letzteres gilt noch mehr für Fleischesser) und auch gelegentlich Nahrungsergänzungsmittel mit z.B. Vitamin B12 zu sich nehme.

Da kann man eigentlich nur sagen, wie es der bekannte Ganzheitsmediziner Dr. Ruediger Dahlke in seinem Buch „Peace Food“ ausdrückt: „Verkehrter könnte die Welt nicht sein! Wir müssen uns viel eher um die Fleischesser sorgen, weil sie – unbewusst – so viel Schmerz, Leid und Elend in sich hineinfressen, wegen ihrer Protein- und Fettmast, die an der Entstehung all der beschriebenen Krankheiten mitwirkt (gemeint sind u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu hohe Cholesterinwerte, Krebs, Autoimmunerkrankungen, Diabetes usw., Anm. Red.) und nicht zuletzt wegen der Gefahr, an Vitamin-B-Mangel im Hinblick auf Folsäure zu leiden, nicht genug Vitamin C zu bekommen und außerdem viel zu wenig Balaststoffe.“ (S 103)

Auch Professor T. Colin Campbell, der mit seinem Team eine der größten modernen Ernährungs-Langzeitstudien (China Study) mit großen Teilnehmerzahlen durchgeführt hat, spricht sich ausdrücklich für eine vollwertige pflanzliche Ernährung aus, sogar ohne Milchprodukte, und warnt vor unserer üblichen Fleisch- und Milchnahrung. Das Ergebnis seiner vielen Studien hat auch ihn überrascht.

Eine Artikelserie in allen Medien mit dem Titel. „Worauf junge Fleischesser achten sollten“ wäre also eher angebracht.

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Keine Werbung für Kinder-Junkfood

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18.3.2012
Der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Ernährung, Olivier de Schutter, hat in einem aktuellen Bericht an den UN-Menschenrechtsrat u.a. gefordert, dass die Werbung für Junkfood gesetzlich erschwert wird, um speziell an Kinder und Jugendliche adressierte Marketingstrategien für ungesundes Essen zu verunmöglichen. Wie nötig eine solche Maßnahme wäre, zeigt ein aktueller und umfassender Marktcheck von der Verbraucherschutz-Organisation „foodwatch“:

Von über 1500 untersuchten „Kinder“-Lebensmitteln, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind, gehören fast drei Viertel in die Kategorie der "süßen und fetten Snacks", von denen Kinder möglichst nichts oder nur ganz wenig essen sollten. Und selbst Produkte, die eigentlich ausgewogen sein könnten - wie Frühstücksflocken oder Milchprodukte - sind in der Regel überzuckert und aromatisiert. Eine ausgewogene Ernährung aus den Kinderlebensmitteln zusammenzustellen, ist daher praktisch unmöglich.

Darum essen viele Kinder zu viele Süßigkeiten und zu fettige Snacks, auch zu viel Fleisch, und sie trinken zu viel Limonade, also überzuckerte Getränke. Obst und Gemüse kommen dagegen viel zu kurz. Die Ernährungspyramide, wie sie z.B. der aid-Infodienst aufstellt, der vom Bundesernährungsministerium gefördert wird, wird auf den Kopf gestellt!

Mit frischem Obst und Gemüse lässt sich natürlich nicht viel Geld verdienen! Nahrungsmittel, die zum größten Teil aus simplen Grundstoffen wie Zucker, Stärke, tierischen und pflanzlichen Fetten bestehen, können dagegen heutzutage billig hergestellt und von der Industrie unter Zusatz von Aromen, Vitaminen und Farben zu bunten Kinderprodukten umfunktioniert werden. Mit Comicfiguren, Spielzeugbeigaben, Gewinnspielen, Idolen und anderen Werbetricks wird den Kindern dann das ungesunde Produktangebot der Lebensmittelindustrie aufgedrängt und der Geschmack geprägt.

Da wundert es nicht, dass im Vergleich zu den 80er und 90er Jahren der Anteil übergewichtiger Kinder um 50 Prozent gestiegen ist.

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Ein Recht auf gesunde Ernährung

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11.3.12
Der UN-Sonderbeauftragte für das Recht auf Ernährung, Olivier de Schutter, hat in einem aktuellen Bericht an den UN-Menschenrechtsrat beklagt, dass das Ziel, durch die Steigerung der landwirtschaftlichen Massenproduktion allen Menschen Zugang zu ausreichender Ernährung zu verschaffen, gescheitert sei. Die Menge der produzierten Lebensmittel sei zwar insgesamt gestiegen, die milliardenschweren Subventionen für die Agrarindustrie hätten aber häufig große Öl-, Soja-, Zucker- oder Fleischproduzenten begünstigt, anstatt den Anbau gesunder Lebensmittel wie Obst und Gemüse zu fördern. Ungesunde, fett- und zuckerreiche Nahrungsmittel wie Chips, Kekse, Schokolade und Soft-Drinks seien dadurch auf Kosten frischer Lebensmittel wie Gemüse und Obst billiger geworden.
(vgl. u.a. dazu die aktuellen Beiträge von: welt.de, fr-online.de, weltagrarbericht.de…)

Die Folge: Der Hunger auf der Welt ist durch die jahrzehntelang verfolgte Strategie der Ausweitung der Nahrungsmittelproduktion nur wenig gelindert worden. Zugleich aber ist die Zahl der Menschen, die an den Folgen von Übergewicht und Zivilisationskrankheiten sterben, massiv gestiegen - und das nicht nur in hoch entwickelten Ländern.

Schutter sieht den Hunger auch nicht nur als Mangel an Kalorien, sondern weist auch auf den versteckten Hunger hin, den Mangel an Mikronährstoffen, also den Mangel an gesunder Ernährung. Das Recht auf Nahrung dürfe nicht bloß zu einem Recht, nicht verhungern zu müssen, verkommen. Wir Menschen sollen auch ein Recht auf eine gesunde Ernährung haben, die alle die Bestandteile beinhaltet, die ein Mensch braucht, um ein gesundes und aktives Leben zu führen.

Um diese positive Entwicklung zu fördern, fordert Schutter eine Totalreform der Agrarsubventionen und schlägt eine Steuer auf ungesunde Lebensmittel vor, mit deren Einnahmen Aufklärungskampagnen und gesunde Lebensmittel subventioniert werden sollen. Auch soll die Werbung für Junkfood erschwert werden, um speziell an Kinder und Jugendliche adressierte Marketingstrategien für ungesundes Essen zu verunmöglichen. In den Nicht-Industrieländern erachtet er auch die Sicherung eines regelmäßigen Einkommens für Kleinbauern als eminent wichtig.

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Warum Fleischesser oft Vegetarier attackieren

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4. Februar 2012
Obwohl Millionen Deutsche sich vegetarisch ernähren und unzählige Größen der Geschichte Vegetarier waren bzw. sind (
mehr), reagieren immer noch viele Menschen auf Vegetarier mit großer Skepsis und Distanz. Und in den Gesprächen, in denen Vegetarier gedrängt werden, ihre Entscheidung zu rechtfertigen, fällt schnell mal ein dummer Spruch: "Ich mag Vegetarier nicht, die essen meinem Steak das Essen weg."

Die Psychologen Julia Minson von der Universität Pennsylvania und Benoît Monin von der Universität Stanford haben aufgrund ihrer Studien jetzt eine plausible Erklärung für Vegetarierwitze und andere Abwehrreaktionen der Fleischesser (vgl. Social Psychological and Personality Science, Bd. 3, S. 200, 2012): Ein großer Teil der Vegetarier isst aus ethischen Gründen kein Fleisch. Ihr moralischer Anspruch weist somit über den der gesellschaftlichen Mehrheit hinaus. Fleischesser fühlen sich darum von Vegetariern oft moralisch verurteilt und zu schlechten Menschen degradiert. Und Attacken auf ihr positives Selbstbild wehren sie ab, indem sie die vermeintlichen Angreifer lächerlich machen.

Wenn das stimmt, kann man die Abwehrreaktion eines Fleischessers auch anders umschreiben: Der Fleischesser findet es eigentlich im tieferen Inneren wie der Vegetarier auch unethisch, Fleisch zu essen, möchte aber trotzdem Fleisch essen oder fühlt sich noch nicht fähig, auf Fleisch zu verzichten. Das zuzugeben aber fehlt ihm die Ehrlichkeit und der Mut.

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Gemüse statt Steaks

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3. Dezember 2011
Auch in den USA, im Lande der Steaks, gilt die vegane Ernährung mehr und mehr als chic, weil immer mehr Stars sich hauptsächlich von Gemüse ernähren. „In Los Angeles und New York sind die veganen Restaurants moderner und angesagter als manche Cocktailbar“, liest man auf NZZ-online („Stars machen Gemüse stylisch“).
Einer der prominentesten Fürsprecher der Veganer ist der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. Seit 2008, nach mehreren Operationen – u.a. vierfacher Bypass – ist Clinton überzeugter Veganer und fühlt sich dabei, wie er kürzlich in einer NBC-Show erklärte, „großartig“! Und vielen fällt auf, dass Clinton jünger und fitter aussieht denn je. Um noch so viele gesunde Tage wie möglich erleben zu können, sei die vegane Ernährung der beste Weg für ihn.

Und recht hat er. Denn keine Ernährung ist so reich an Mineralien und Vitaminen wie die Gemüse-, Salat- und Obstkost, vor allem wenn noch ein rechter Teil Rohkost mit dabei ist.
Vgl. Tabelle Mineraliendichte
Und Gemüse und Salate wirken im Körper basisch, bergen also nicht die Gefahr der Übersäuerung im Gegensatz zu Fleisch, Fisch und Wurst.

Und auch der Seele geht es viel besser, muss sie doch nicht mehr täglich die Angst-Schwingungen der höllisch gequälten Tiere aufnehmen! Kein Wunder, dass Vegetarier und Veganer es leichter haben, positiv zu sein. Nach einer aktuellen Studie der Radboud Universität Nijmegen und der Universität von Tilburg sind Menschen, die Fleisch essen, egoistischer und verhalten sich weniger sozial. Die beiden Psychologen Marcel Zeelenberg und Roos Vonk sowie der Konsumentenforscher Diedrik Stapel kommen sogar zu dem Schluss: „Fleischverzehr bringt die schlimmsten Seiten der Menschen ans Tageslicht.“ Vegetarier seien dagegen glücklicher und weniger einsam. (Quelle: www.ru.nl: Radboud Universiteit Nijmegen: Vleeseters zijn egiistischer en minder sociaal. 25.8.2011)

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Mehr Tote durch ärztliche Behandlungsfehler als...

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5.November 2011
3SAT hat am vergangenen Freitag Abend (4.11.11) die Reportage von Lars Westermann „Totschweiger - Wenn Ärzte Fehler machen“, wiederholt. In der Fernsehzeitschrift Hörzu (Nr 43, 21.10.11) konnte man dazu folgenden Kommentar lesen: „Erschreckende Zahlen: 17000 Patienten sterben in deutschen Kliniken jährlich an vermeidbaren Behandlungsfehlern, Zigtausende erleiden Gesundheitsschäden.“ Und statt kritischen Ursachenanalysen würden die Fehler oft totgeschwiegen. „2730-mal im Jahr wird ein OP-Besteck in der Wunde eines Patienten vergessen.“

Dazu ein paar Vergleichszahlen, die ich beim Internet-Surfen gefunden habe:
2010 hat es nach Statistischem Bundesamt 3648 Verkehrstote in Deutschland gegeben (also fast fünfmal weniger als durch Behandlungsfehler). Durch Flugunfälle von Verkehrsflugzeugen, wovor sich doch viele fürchten, kommen in Deutschland im Schnitt nicht mal 50 Menschen jährlich ums Leben (Seit 1945 wurden laut statista.com insgesamt 36 Verkehrsflugzeug-Flugunfälle gezählt.)

An den Folgen der Schweinegrippe sind in Deutschland bis Herbst 2010 gerade mal 258 Menschen gestorben (nach Robert Koch Institut - laut aerzteblatt.de). Vorher hat die Schweinegrippe die Menschen über die Medien fast ein Jahr lang in Atem gehalten – und man sprach von Pandemie und überlegte die Zwangsimpfung. In Zusammenhang mit EHEC soll es nach statista.com gerade mal etwa 50 Todesfälle gegeben haben – und wieder berichteten die Medien täglich von dieser gefährlichen Seuche. Die armen Bauern wurden ihre Gurken und Tomaten nicht mehr los, weil die Erregerangst die Menschen gefangen nahm – ein gigantischer Schaden!

Das sind schon Vergleichszahlen, die einen zum Nachdenken bringen können. Oder?

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Wer will solche Grausamkeiten?

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5.9.11
Ich finde es sehr gut, dass die ARD den Mut hatte, zur besten Sendezeit (Mittwoch, 31.8.11, 21:45h: Das System Wiesenhof) die schockierenden Video-Bilder über Tierquälereien auszustrahlen, die von der Tierrechtsorganisation Peta in Vertragsfirmen vom Wiesenhof Konzern heimlich aufgenommen wurden, und die verdeutlichen, welche furchtbaren Grausamkeiten den großen Fleischkonsum von heute überhaupt erst ermöglichen.

Dass die gezeigten Haltungsbedingungen und Misshandlungen von Tieren nicht nur Einzelfälle sind, wie der Vorsitzende des niedersächsischen Geflügelwirtschafts-Verbandes, Wilhelm Hoffrogge, gegenüber NDR 1 meint (vergleiche: www.ndr.de/regional), verdeutlicht z.B. ein Bericht einer EU Kommission, der am 18. Mai 2011 veröffentlicht wurde, nach dem in der EU bis zu 75 Prozent aller Schlachttiere ohne Betäubung getötet werden. Das heißt: drei von vier Tieren werden in der Europäischen Union inzwischen unbetäubt geschlachtet! (vgl. z.B. Vasabladet, 18.5.2011, auch Kopp-exklusiv 20/11)

Für die gequälten Tiere bedeutet das: Sie erleben bei Bewusstsein mit, wie ihnen die Kehle aufgeschnitten wird, das Blut aus dem aufgeschnittenen Hals herausströmt, wie Ohren und Beine abgeschnitten werden…
Wer möchte so etwas erleben?

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Fleischindustrie in Milliardenhöhe subventioniert

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29.8.11
Der riesige Fleischkonsum in den westlichen Industrieländern und neuerdings auch in China richtet weltweit so einen gigantischen Schaden an, dass man ihn nicht mit einer Geldsumme beziffern kann. Oder wie will man das furchtbare Leiden messen, das der große Fleischkonsum jährlich über zig Milliarden hochentwickelte Tiere bringt? Wie soll man die Folgen der Bewusstseinseindämmung auf dieser Erde durch die Brutalität messen, die bei einer Fleischindustrie unvermeidbar ist. Dass Gewalt und Krieg eng mit unserem Fleischkonsum zusammenhängen, haben schon viele Größen der Geschichte erkannt: „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben“, erkannte z.B. Tolstoi. Beispiel Shaw: „Solange Menschen Tiere quälen, foltern und erschlagen, werden wir Kriege haben.“ Beispiel Hesiod: „Alle Kriege kommen dadurch in die Welt, dass die Menschen die Tiere morden und ihre Leichen verzehren.“…

Wussten Sie, dass 100000 Menschen zusätzlich ernährt werden könnten, wenn in den Industrieländern der Fleischkonsum um nur 10 Prozent verringert würde. Um 300 Millionen Rinder für den Fleischverzehr in Amerika und Europa weiden zu lassen, ist der gigantische Regenwald Bestand in Südamerika in den letzten fünfzig Jahren auf fast die Hälfte reduziert worden…
Mehr

Und da liest man nun u.a. bei Focus-online, 29.8.11, dass nach einer Analyse des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die industrielle Massentierhaltung von Schweinen und Geflügel in Deutschland in den letzten Jahren jährlich in Milliardenhöhe subventioniert worden sei. 2008 und 2009 seien allein jeweils 950 Millionen Euro staatliches Fördergeld in den Anbau von Futtermitteln gesteckt worden. Auch Großschlachtereien hätten EU-Fördermittel in Millionenhöhe erhalten, ohne eine nachvollziehbare Gegenleistung zu erbringen.

Wer kann so etwas noch verstehen?

Der BUND fordert darum ein sofortiges Ende der Subventionen für die Fleischindustrie. Die Vernunft bittet, dass er damit durchkommt!

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Weniger Fleisch - mehr Gemüse

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21.8.11
Eine aktuelle Studie der Technischen Universität Wien (TU) zeigt’s deutlich*: eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur gesund für den Menschen, sondern schont auch die Umwelt und spart Ressourcen und viel Anbaufläche! Wenn sich die österreichische Bevölkerung an die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung hielten, würde der Konsum an Fleisch und Wurst halbiert, dafür würden Gemüse und Getreide deutlich häufiger gegessen.

Der Effekt für die Umwelt: Der Flächenbedarf für die Ernährung würde von 3600mqm; auf 2600mqm; pro Person sinken. Österreich könnte sich dann ohne Futtermittelimporte selbst versorgen, und es bliebe sogar noch zusätzliche Fläche übrig. Der Bedarf an Düngemitteln wäre deutlich geringer und ein Drittel der klimaschädlichen Gase könnte eingespart werden. Stark profitieren würden auch die Gewässer von der sinkenden Belastung mit Stickstoff aus der Landwirtschaft.

Der Effekt für die Gesundheit: weniger Krebs und weniger Herz-Kreislauferkrankungen u.a. – und damit auch geringere Kosten für die Krankenkasse! Also nichts wie los! Oder?

*vgl. uniprotokolle.de: Schnitzel ist schlecht für die Umwelt. 16.8.11

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Vegetarier leben gesund

11.6.11.

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Immer wieder liest man Sätze wie: „Wer in der Ernährung auf alle tierischen Produkte verzichtet, dem mangelt es an Mineralstoffen“ (z.B. aktuell bei Welt online: „Veganer bringen ihr Herz in Gefahr“). Solche Aussagen sind unseriös. Wenn z.B. ein Veganer sich hauptsächlich von Salaten, Kräutern, Gemüse und Obst ernährt, dann nimmt er wesentlich mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente auf als ein Mensch, der sich hauptsächlich von Fleisch und Milchprodukten ernährt! Und selbst an essentiellen Aminosäuren mangelt es ihm dann nicht! Ein einfacher Vergleich der Vitamin- und Mineraliendichte von Kräutern, Salaten, Gemüse und Obst mit denen von Fleisch und Milchprodukten macht dies mehr als deutlich!
Siehe dazu:
Tabelle Mineraliendichte und Tabelle Vitamindichte

Dass sich Vegetarier und Veganer gesund ernähren, hat eine Langzeit-Großstudie des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg (dkfz) unter Federführung von Professor Jenny Chang-Claude deutlich gezeigt: Über 21 Jahre wurden über 1900 Vegetarier , Veganer und Menschen, die nur gelegentlich Fleisch essen, beobachtet. (Vergleiche dazu Pressemitteilung Nr. 26 vom 06.06.2005 des dkfz). Ziel der Studie war es, die Auswirkungen der vegetarischen Ernährung und des damit verbundenen Lebensstils auf das Sterberisiko zu untersuchen. Nach 21 Jahren waren 28 Prozent der Studienteilnehmer verstorben. Die Gesamtmortalität der Probanden lag damit – natürlich mit Berücksichtigung der Altersverteilung – deutlich unter der Sterblichkeit der Allgemeinbevölkerung.
Gründe: Fleischabstinenz und bewusster Lebensstil mit weniger Suchtverhalten und mehr Sport.

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Obst, Gemüse und Salate sind wichtig

2.6.11
Da man in den letzten Tagen immer wieder vom Robert Koch Institut die Empfehlung gehört hat, um sich vor dem EHEC-Erreger zu schützen, solle man auf rohe Tomaten, Salaten und Gurken verzichten, zitiert der Focus den Medizinjournalisten Sven-David Müller, der gegenüber der Nachrichtenagentur dapd die Frage beantwortet, ob man deswegen nicht einen Vitaminmangel zu befürchten habe. (Vgl. Focus online vom 30.5.11: „Angst vor Vitaminmangel offenbar unbegründet“) Es ist unglaublich, wie unverantwortlich dieser Schulmediziner (oder was ist ein Medizinjournalist?) diese wichtige Frage beantwortet:

Gesunde Ernährung sei ohnehin für viele Deutsche ein Fremdwort und Vitamin C stecke selbst in Pommes Frites. Der Ernährungswert eines Blattsalates sei sowieso gleich null. Die Mehrheit der Bevölkerung glaube zwar, Obst und Gemüse seien das Beste für die Ernährung. Die meisten Vitamine und Mineralstoffe hätten jedoch Eier und auch in Fleisch und Fisch würden viele Vitamine stecken. Und wer trotzdem noch Angst vor Vitaminmangel habe, solle halt täglich zwei Gläser Gemüsesaft trinken. Wer glaubt, wird selig, hätte er wahrscheinlich am liebsten noch hinzugefügt. Glaubt denn nicht die Mehrheit der Bevölkerung an die heilende Wirkung von kleinen Pillen? antworte ich ihm verbal darauf.

Natürlich sind Salate, Gemüse und Obst nicht so verdichtet wie Fleisch, Käse oder Eier, d.h. man muss größere Mengen essen, um die gleiche Kalorienmenge zu sich zu nehmen. Tut man das aber, was sehr sinnvoll ist, so nimmt man mit Salaten, Kräutern, Gemüsen und Obst das Vielfache an Mineralien und Vitaminen auf als mit Fleisch, Fisch, Eiern oder Milchprodukten.
Vergleichen Sie dazu bitte:
Tabelle Mineraliendichte und Tabelle Vitamindichte

Auch wird der Körper von Salaten, Kräutern, Gemüsen und Obst mit vielen wichtigen Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt. Und zudem sind Gemüse und Obst, roh genossen, eine lebendige Nahrung im Gegensatz zu Fisch oder Fleisch, das sofort nach dem Ableben des Tieres in den Zersetzungsprozess geht. Und da werden dann die Bakterien wirksam, die der Mensch nicht essen sollte! Da gilt, ja nichts ungekocht zu essen!

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Apfel statt Pille

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Eine Studie mit Frauen über 45, die US-amerikanische Forscher auf der Tagung „Experimental Biology 2011“ in Washington, DC vorstellten, zeigt, dass noch viel mehr im Apfel steckt, als man bisher angenommen hat. Die Teilnehmerinnen, die zusätzlich zu ihrer üblichen Ernährung täglich 75g getrocknete Äpfel aßen, hatten schon nach einem halben Jahr erheblich verbesserte Blutwerte. Vor allem sanken die Werte des „schlechten“ LDL-Cholesterins deutlich, während das „gute“ HDL-Cholesterin leicht anstieg. Dabei wirkte sich der zusätzlich aufgenommene, natürliche Fruchtzuckergehalt der Früchte auch nicht auf das Gewicht der Probandinnen aus, im Gegenteil, die Frauen nahmen im Durchschnitt etwa 1,5 Kilo ab. Das ist ein Ergebnis, das auch die Forscher selbst verblüffte.

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Blickt man auf die Inhaltsstoffe eines guten, nicht überzüchteten Bio-Apfels, so fällt einem eine unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Mineralien, Vitaminen, Aminosäuren, sekundären Pflanzenstoffen, Spurenelementen auf, die seinesgleichen sucht. Von kaum etwas viel, aber von allem etwas drin, möchte man fast sagen. Und dabei sind diese Inhaltsstoffe im Apfel von der Natur in optimaler Kombination vorhanden. Jeder einzelne Bestandteil eines Apfels ist wichtig, in der Wechselwirkung untereinander und mit körpereigenen Stoffen aber einmalig.
So zeigt sich wieder einmal mehr: die beste Apotheke ist die Natur!

Auch darf man nicht vergessen, dass man mit 75g getrockneten Äpfeln schon fast drei Viertel Kilo Äpfel gegessen hat. Beim Trocknen verdampft das Wasser, nicht aber die Wirkstoffe. Der Wirkstoffgehalt also potenziert sich.
Hinzu kommt, dass getrocknete Äpfel - ob als weiche Apfelringe oder als knusprige Apfelchips - eine Gaumenfreude sind, die einem auch das Verlangen nach Süßem stillen.

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Biolandbau bringt Steigerung der Ernteerträge

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Der Belgier Olivier De Schutter ist seit 2008 UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Ernährung und somit Nachfolger von Jean Ziegler.
In dem Bericht, den er dem UNO-Menschenrechtsrat am 08.03.2011 in Genf vorgelegt hat, nennt er als wichtigste Maßnahmen, um auch in Zukunft noch die stark anwachsende Weltbevölkerung zu ernähren: die Unterstützung der Kleinbauern und die Umstellung auf ökologischen Anbau.
(Vergleiche z.B.: „Wirtschaftliche Entwicklung, 15.03.2011“ auf www.menschliche-entwicklung-staerken.de)

Nach seinem Bericht ist der Biolandbau in Entwicklungsländern der konventionellen Landwirtschaft weit überlegen!
So würden ökologische Landwirtschaftsprojekte in 57 Entwicklungsländern eine durchschnittliche Steigerung der Ernteerträge um 80% aufweisen, in den afrikanischen Projekten betrage die Steigerung sogar durchschnittlich 116%.
Positives Beispiel Malawi: Dort hat die Regierung alle Subventionen für Kunstdünger gestrichen und statt dessen biologische Anbaumethoden gefördert. In der Folge stieg die Produktion von Mais um 100 %.

Olivier De Schutter berichtet auch über Erfolge im Anbau von Bio-Reis in Bangladesch, Indonesien und Vietnam. Die Minderung des Insektizid-Einsatzes führte zu einer Ertragssteigerung um bis zu 92 %. Nach De Schutter könnten Kleinbauern in den von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Ländern ihre Produktionsmengen innerhalb von zehn Jahren verdoppeln, indem sie zum ökologischen Landbau wechseln. Und genau so wichtig: Kleinbauern und ihre Zusammenschlüsse müssen mit ihren Produkten ein höheres Einkommen erzielen.

Was macht die westliche Welt mit einem solchen Wissen? Warum liest oder hört man kaum etwas davon in den Massenmedien? Warum macht man daraus keine Schlagzeilen?
Durch entsprechende Aufklärung und Unterstützung und Förderung der Kleinbauern in den Entwicklungsländern könnte die westliche Welt viele Menschenleben retten und vielen armen Menschen ein freies und lebenswertes Leben ermöglichen – ohne den Einsatz einer menschenfeindlichen und zerstörerischen Kriegsmaschinerie!

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